Gelände nach swisstopo, Blick talaufwärts nach Süden · Prognose von MeteoSchweiz für Fex
Hotel Chesa Pool · Sils im Engadin
Verborgen im Fextalseit 1585.
Oberhalb von Sils, dort wo der Weg den Lärchenwald verlässt, öffnet sich ein Tal, das die Zeit vergessen zu haben scheint. An seinem Eingang steht seit 1585 ein Engadiner Bauernhaus, mit Mauern, die mehr als vier Jahrhunderte Winter überdauert haben, und Stuben, die nach Arvenholz duften. Wer hier ankommt, legt die Uhr bald beiseite. Die Tage beginnen mit dem ersten Licht auf den Gipfeln und enden, wenn über dem Tal die Sterne stehen.
Seit 1585
Ein Haus, in dem die Zeit stehen blieb.
Baptista von Salis liess das Haus als Bauernhof errichten, für das ganze Jahr bewohnt. Später trug es den Namen der Familie Pool, seit 1973 ist es ein Gasthaus. Die dicken Mauern, die Gewölbe und das Arvenholz erzählen davon.
Das Val Fex ist autofrei. Man fährt mit dem Shuttle des Hauses oder mit der Pferdekutsche hinein, am Fexbach entlang und durch den Lärchenwald. Mit jeder Kurve wird es stiller.
Das Tal erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde, als „Fedes“, eine Schafweide.
1585
Am Eingang des Tals entsteht ein Bauernhaus für Baptista von Salis.
1967
Das Val Fex wird autofrei.
2000
Der damalige Prinz Charles verbringt Weihnachten und Neujahr im Haus.
„Morgens lief ich um den See von Silvaplana herum, Nachmittag war ich hinten im Fexthal.“
Friedrich Nietzsche · Brief aus Sils · 11. August 1888
Das Tal, jetzt
Im Oktober wird das Tal golden.
Die Loipe beginnt vor der Tür.
Die Wege führen bis an die Gletscher.
Mitte Oktober färben sich die Lärchen, am Silsersee rollen die Wellen Kugeln aus Nadeln an das Ufer. Die Wege sind still, das Licht ist lang.
Langlauf direkt ab dem Haus, Schneeschuh durch den Winterwald, bei Vollmond auch nachts. Corvatsch und Furtschellas liegen eine Shuttlefahrt entfernt.
Wanderwege führen vom Haus bis an den Fexgletscher, zu Alpen und Bergseen. Ab zwei Nächten sind im Sommer die Engadiner Bergbahnen inbegriffen.
Oktober
Die Lärchen
Für zwei, drei Wochen leuchtet das Tal gelb und orange.
Am See
Silser Kugeln
Im Herbst rollt der See Kugeln aus Lärchennadeln an das Ufer.
Wandern
Hinten im Tal
Stille Wege bis zu den letzten Alpen unter dem Gletscher.
Langlauf
Ab der Haustür
Die Loipe führt vom Haus durch das ganze Tal und hinunter nach Sils, wo sie in das weite Netz des Engadins übergeht. Am Morgen liegen die Spuren noch unberührt im Schnee.
Schneeschuh
Im Mondlicht
Durch den verschneiten Lärchenwald und über weisse Weiden, in hellen Vollmondnächten auch spät am Abend. Nur der eigene Atem ist zu hören und das Knirschen des Schnees.
Ski
Corvatsch und Furtschellas
Die grossen Skigebiete des Oberengadins liegen eine Shuttlefahrt entfernt; der Shuttle hält auch an der Talstation Furtschellas. Am Nachmittag kehrt man zurück ins stille Tal.
Wandern
Hinauf zum Fexgletscher
Der Weg folgt dem Fexbach taleinwärts, über Blumenwiesen und an Steinhütten vorbei, bis das Eis des Gletschers in Sicht kommt. Ein langer, stiller Tag, an dessen Ende im Haus schon die Lampen brennen.
Höhenwege
Über dem Tal
Oberhalb der Lärchen verlaufen Wege mit weitem Blick über das Tal und hinüber zu den Seen des Oberengadins. Mit den Bergbahnen, im Sommer ab zwei Nächten inbegriffen, ist man rasch auf dem Corvatsch oder der Furtschellas.
Sonntags
Jazz im Garten
An Sommersonntagen spielt im Garten Livemusik, und vom Grill kommen vegetarische Gerichte, von Mittag bis drei. Man sitzt im Gras, die Berge ringsum, und bleibt meist länger als geplant.
Wenn die Nächte kühler werden, färben sich die Lärchen. Um Mitte Oktober leuchten sie am stärksten, für ein paar kostbare Tage. Das Licht wird weich, und das Tal gehört bis zum Saisonende den Gästen, die es kennen.
Am Nachmittag, wenn das Licht weich wird, steht in der Stube der Tee bereit. Man schenkt sich selbst ein, so oft man mag, Kräuter aus dem Garten und aus dem Engadin, dazu ein Stück Nusstorte aus der eigenen Backstube. Draussen ziehen die Schatten langsam über die Wiesen.
Romane, Krimis und Geschichte, ein Platz am Fenster und ein altes Schachbrett. An Regentagen und in langen Winterabenden wird die kleine Bibliothek zum stillsten Ort des Hauses, und manch einer liest hier ein Buch zu Ende, das er seit Jahren mit sich trägt.
IvaMoschus-Schafgarbe · Achillea moschata
« Oublierons-nous jamais les promenades au bord du lac de Sils-Maria, quand l’après-midi finissait, à six heures ? »
Werden wir je die Spaziergänge am Ufer des Silsersees vergessen, wenn der Nachmittag um sechs Uhr zu Ende ging?
Marcel Proust · Les Plaisirs et les Jours · 1896
Die Nacht
Nachts ist es still im Tal
Am Abend, wenn die letzten Wanderer zurück sind, brennt im Garten die Feuerschale. Man rückt die Liegestühle näher ans Feuer, spricht leiser, und über den dunklen Kämmen gehen die Sterne auf, so zahlreich, wie man sie lange nicht gesehen hat.
Im Winter versammelt man sich in der Chamineda, einer kleinen Stube allein für das Fondue. Das Feuer knistert, der Käse duftet, und draussen liegt der Schnee hoch über dem schlafenden Tal.
Im Winter
Wenn Schnee im Tal liegt.
Ab dem 18. Dezember ist das Haus wieder geöffnet. Die Loipe beginnt vor der Tür, Schneeschuhwege führen durch den Winterwald, und am Abend wird in der Chamineda am Feuer Fondue serviert.
Im Sommer
Wenn die Wege bis an die Gletscher führen.
Ab dem 5. Juni ist das Haus wieder geöffnet. Vom Haus führen Wanderwege bis an den Fexgletscher, im Garten brennt abends die Feuerschale, und ab zwei Nächten sind die Engadiner Bergbahnen inbegriffen.
Der Weg ins Tal
Das eigene Auto bleibt in Sils.
Ins Val Fex führt ein Fahrweg, den der Shuttle des Hauses und die Pferdekutschen befahren. Zu Fuss geht man über den Oberen Schluchtweg.
Via da Fex · Shuttle und KutscheOberer Schluchtweg
Nächste Fahrt ab Sils Post
16:30
Täglich zu festen Zeiten, ohne Kosten. Bitte 24 Stunden im Voraus reservieren.
Mit dem ShuttleAb Sils Post um 9.10, 11.15, 15.15, 16.30 und 17.30 Uhr. Für Gäste des Restaurants am Abend um 17.30 Uhr.
Mit der KutschePrivate Pferdekutsche auf Anfrage, im Sommer und Herbst auch der Pferde-Omnibus.
Zu FussRund zwanzig Minuten über den Oberen Schluchtweg. Am schönsten tagsüber.
Dürfen wir Cookies für Statistik und Werbung verwenden? Damit sehen wir, was Gäste interessiert. Ihre Wahl können Sie jederzeit ändern.Mehr zum Datenschutz
Cookie-Einstellungen
NotwendigSpeichert Ihre Auswahl. Immer aktiv.
Immer aktiv
StatistikGoogle Analytics: welche Seiten gelesen werden.
MarketingGoogle Ads und Meta: ob Anzeigen zu Buchungen führen.